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15.12.2009 |
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Bildnachweis: Udo Kroener/Fotolia.com 1 Monika Adamczyk/Fotolia.com1 Heinz Waldukat/www.veytal.biz 5 |
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Süßer „Nebenertrag“ aus der Sammelleidenschaft der Honigbienen: die Bestäubung der Kirschblüten |

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Akazienblüte mit Samenschoten aus dem Vorjahr |
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„Honig ist ein von Honigbienen zur eigenen Nahrungsvorsorge aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau erzeugtes Lebensmittel.“ schreibt Wikipedia unter dem betreffenden Stichwort. Früher als Kind hatte ich nie daran gedacht, dass Honig auch den Bienen gut tut! Seit „Früher“ hat sich auch beim Honig viel verändert. Alte Kunden in der Eifel bezeichneten einen Honig nur dann als echt, wenn man sich das Messer beim Abschaben zerbrach. Auch waren diese eher auf Ware in einem Blecheimerchen geprägt –vielleicht weil die größere Menge preiswerter war.
Heute wird kristallisierter Honig in sämig streichfähiger Form in einem formschönen Glas vom Konsumenten auf den Frühstückstisch gestellt. Die feste Form entspricht der natürlichen Endform, da es sich bei Honig chemisch betrachtet um eine übersättigte Lösung handelt. Die feinsteife Form –wie bei Kleehonig- erreicht man in der Regel durch intensives Rühren, wobei die zunächst groben Kristalle „gebrochen“ werden und sich dadurch immer feinere Bestandteile entwickeln. |
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man flüssigen Honig in kleinen Mengen verwenden möchte, muss man selbst bei fest kristallisiertem Blütenhonig kein ganzes Glas verflüssigen. Ich verwende dann ein kleines Schälchen mit einer geringen Menge und stelle es in die Mikrowelle. Dabei wird der Honig vielleicht geschädigt, aber damit betreibe ich keine Religion. Geschädigt wird er spätestens, wenn er in meinen Magen gelangt! Mit den gesundheitlichen Aspekten soll sich noch ein anderer Abschnitt dieser Website befassen. Bei heißen Getränken wie Tee löst sich auch kandierter Honig ziemlich schnell auf.
Für die im Handel angebotenen flüssigen Honige, die überwiegend aus fernen Ländern zu uns gelangen, haben sich wohl die praktischen Spender durchgesetzt, die eine genaue Dosierung gestatten. Damit ist das geschickte „Wickeln“ des Honigs mit dem Messer zum Zwecke der Verteilung auf dem Brötchen überflüssig. Snobs haben das allerdings seit jeher mit dem Löffel besorgt. |
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Flüssige Honige findet man in Europa meist nur kurz nach der Ernte oder bei besonderen Sorten wie Waldhonigen oder Akazienhonig. Bei letzterem handelt es sich um Nektar aus dem bodenbefestigenden Baum Robinia pseudoacacia, der z.B. in Ungarn, aber auch in Deutschland große Bestände auf lockeren Böden bildet. Der Fruchtzuckereiche Nektar ergibt einen hellgelben, relativ neutralen und lange flüssig bleibenden Honig, der sich deshalb auch hervorragend zum Süßen von Getränken und Speisen eignet. Wenn |

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